Ich fühl mich wohl in meiner Haut
Ich fühl´ mich wohl in meiner Haut
Gesunde und gepflegte Haut trägt nicht nur zum persönlichen Wohlbefinden bei, sondern bestimmt auch entscheidend unsere Wirkung auf andere Menschen. Gleichzeitig ist die Haut als wichtiges Schutzorgan nach außen erheblichen Belastungen durch die Umwelt ausgesetzt. Mehr als 50% der Bevölkerung neigen zu trockener Haut. Erste Symptome sind bei ansonsten gesunder Haut Spannungsgefühl, Rötungen oder Juckreiz. Durch einen Mangel an Fett und Feuchtigkeit verliert die Haut ihre Schutzfunktion. Sie erscheint oft rau, schuppig und rissig. Diese Symptome verstärken sich mit zunehmendem Alter und treten hormonell bedingt bei Frauen häufiger auf als bei Männern. Trockene Haut reagiert nicht nur empfindlicher auf äußere Einflüsse, wie UV-Strahlung, häufiges Waschen oder die Anwendung von entfettenden Reinigungsmitteln, es bilden sich auch früher Falten und typische Zeichen von Altershaut.
Deshalb braucht die Haut eine dem aktuellen Hautzustand angepasste Pflege. Hauptziel ist es dabei, die natürliche Barriere der Haut möglichst lange zu erhalten. Die Pflege der trockenen Haut richtet sich deshalb vor allem auf die Normalisierung ihres Fett- und Feuchtigkeitsgehaltes. Für die älter werdende Haut sind zusätzlich vitaminreiche Öle bzw. Liposomen sowie Falten und Rötungen vorbeugende Pflanzenextrakte zu empfehlen.
Die üblichen Pflegeprodukte sind Cremes oder Emulsionen, die aus einer Wasser – und einer Öl-Phase bestehen. Mit Hilfe von Emulgatoren werden diese Cremes stabil gehalten. Emulgatoren sind allerdings nicht ganz unkritisch, da sie selbst die Haut wieder entfetten („Auswasch-Effekt") und auch Allergien auslösen können. Inzwischen gibt es moderne Cremes, die durch den Einsatz von innovativer Technik ohne Emulgatoren stabil sind.
Die Vielfalt an Produkten auf dem Markt macht es jedoch nicht einfach die richtige Pflege auf Anhieb zu finden. Für die Erhaltung der natürlichen Barrierefunktion der Haut am besten geeignet und zudem hervorragend verträglich sind vor allem Cremegrundlagen, die eine ähnliche Zusammensetzung wie die oberste Hautschicht aufweisen. Die Creme sollte weiterhin frei von Emulgatoren, Konservierungsmitteln, Mineralölprodukten und Silikonen. Zur Erhöhung des Feuchtigkeitsgehaltes der Haut dienen z.B. NMF-Liposomen, die natürliche Feuchthaltefaktoren enthalten, Aloe-Vera-Extrakt oder Hyaluronsäure-Konzentrat. Den Fettgehalt der Haut verbessern Nachtkerzenöl, Avocadoöl und Jojobaöl. Vitamin C und Vitamin E fördern die Kollagenneubildung, wodurch das Hautbild verbessert wird. Speziell für junge Haut ist Aprikosenkernöl geeignet, da es weniger fettet. Algen- oder Echinacea-Extrakt wirken adstringierend und entzündungshemmend bei unreiner und fettiger Haut. Für die reife Haut ist der Zusatz von Coenzym Q-Nanopartikel, Vitamin A-Liposomen und Phytohormonen gut geeignet, während das Antifaltenserum mit Parakresse-Extrakt zur sichtbaren Straffung der Haut beiträgt. Um den individuellen Ansprüchen der Haut gerecht zu werden, ist es am besten den eigenen Hautzustand zu erfassen und basierend auf den dadurch gewonnen Erkenntnissen eine ganz eigene Creme zusammenzustellen.
